Dies sich mitten in der Transformation befindende Deutsche Bank hat sich im vergangenen Quartal besser geschlagen als erwartet. Noch kommen happige Massnahmen auf das Geldhaus zu.

Zugegeben: den 2,28 Milliarden Dollar Gewinn, welche die Schweizer UBS am (gestrigen) Dienstag fürs vergangene dritte Quartal ablieferte, kann die Deutsche Bank nicht das Wasser reichen. Dennoch gelang es dem Marktführer im nördlichen Nachbarland am Mittwoch, mit unter dem Strich 194 Millionen Euro Profit die Erwartungen zu übertreffen.

Schwächerer Handel

Dies entspricht einem Plus von 7 Prozent zum Vorjahr und ist nun schon das fünfte Quartal in Folge, welches das schwer angeschlagene Institut mit einem Gewinn beschliessen kann, wie das deutsche «Handelsblatt» vorrechnete. Überraschend rückläufig zum Vorjahr waren die Erträge in der weiterhin bedeutenden Investmentbank. Dies war vor allem einem schwächeren Handel geschuldet.

Dennoch will CEO Christian Sewing bei seinen Sparübungen nun nicht nachlassen. Man setze alles daran, die Kosten zu senken, kommentierte der Bankchef am Mittwoch. Weltweit sollen beim Institut bis 2022 rund 18’000 Stellen gestrichen werden.