«Kein Prostitutionsverhältnis»
Kehrtwende in der Affäre um den Banker Bernard Kobler und dessen Geliebte, die ihm sexuelle Nötigung vorgeworfen hatte.
Bernard Kobler, seines Zeichens CEO der Luzerner Kantonalbank (LUKB) und seine brasilianische Ex-Geliebte haben sich am Montagabend umfassend geeinigt, wie einem Schreiben der involvierten Anwälte zu entnehmen ist.
«Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir eine Liebesbeziehung unterhielten und nicht ein Prostitutionsverhältnis.» Im Interesse des gemeinsamen Kindes, aber auch der übrigen Angehörigen hätten sie sich am Montag zusammengesetzt und sich «in allen strittigen Punkte definitiv geeinigt».
Kompromiss gefunden
Der Streit in der Frage um eine Klausel in der Unterhaltsregelung sei mit einem Kompromiss beigelegt worden.
«Wir ziehen die beiden gegenseitigen Strafklagen zurück, und wir ziehen unsere, die Gegenpartei belastenden Sachverhaltsdarstellungen zurück.» Die Parteien tragen die Verfahrenskosten je zur Hälfte.