RBA-Banken mit Gewinnschwund
Die RBA-Banken haben im 1. Halbjahr 2012 ihr Kundengescha?ft leicht gesteigert. Sowohl die Kundengelder als auch die Ausleihungen nahmen zu.
Die Einzelinstitute der RBA-Holding haben im 1. Halbjahr einen Gewinn von 105,1 Millionen Franken erwirtschaftet, wie die Bankenholding am Dienstag mitteilte. In der Vorjahresperiode waren es noch 2,5 Prozent mehr gewesen.
Die Kundenausleihung stiegen um 0,7 Prozent und beliefen sich auf 42,5 Milliarden Franken. Auch die Kundengelder wuchsen um 0,6 Milliarden auf 35,5 Milliarden Franken.
«Das tiefe Zinsniveau und der grosse Konkurrenzdruck im Ausleihgeschäft beeinflussten den Geschäftsverlauf der RBA-Banken», heisst es in der Mitteilung weiter. Auf Grund einer minim tieferen Zinsmarge war der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 7,5 Millionen Franken oder 2,4 Prozent tiefer als in der Vorjahresperiode und betrug 302,4 Millionen Franken.
Höhere Eigenmittel
Während das Kommissionsgeschäft sich um 0,3 Prozent oder 0,2 Millionen Franken auf 63,0 Millionen Franken verringerte, betrug die Abnahme beim Handelsgeschäft 0,9 Millionen Franken oder 6 Prozent und wies 14,2 Millionen Franken aus. Insgesamt fiel der Betriebsertrag gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent tiefer aus und lag bei 401,4 Millionen Franken.
Die Eigenmittel konnten um 3,6 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken gesteigert werden. Auch die Bilanzsumme nahm gegenüber dem Vorjahresende um 1,4 Prozent auf 49,8 Milliarden Franken zu, heisst es weiter.