Clientis will Axt bei den Kosten ansetzen
Die Regionalbankengruppe will näher zusammenrücken. Damit soll dem anhaltenden Druck auf die Zinsmarge begegnet werden.
Die neue Strategie der noch 15 im Verbund vertretenen Institute zielt darauf ab, «die Erträge zu steigern und Kosten zu sparen», wie die regional tätige Bankengruppe in einem Communiqué mitteilt.
Aufgrund ihrer Grösse stufe die Finanzmarktaufsicht (Finma) die Clientis-Gruppe im Hinblick auf die Stabilität des Finanzplatzes zudem als «nicht unbedeutend» ein. Sie wolle die Banken daher künftig auf Gruppenebene und nicht mehr einzeln überwachen, heisst es weiter.
Löwenanteil: IT-Betriebskosten
Mit der gruppenweiten Koordination der IT-Leistungen auf der neuen Finnova-Plattform und der Clientis Modellbank seien zudem die Voraussetzungen für tiefere Sachkosten geschaffen.
Darüber hinaus sei Clientis bereit, Dienstleistungen auch für weitere Regionalbanken ausserhalb der eigenen Gruppe zu erbringen. Mit einem Institut sei diese Zusammenarbeit erfolgreich angelaufen, schreibt die Gruppe.
Die 15 Institute, die das erweiterte Geschäftsmodell realisieren wollen:
Kanton (Bank)
- AG (Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach, Clientis Sparkasse Oftringen)
- BE (Clientis Bank Oberaargau, Clientis Caisse d'Epargne CEC)
- FR (Clientis Sparkasse Sense)
- LU (Clientis EB Entlebucher Bank)
- SG (Clientis Bank Oberuzwil, Clientis Bank Thur, Clientis Bank Toggenburg, Clientis Biene Bank im Rheintal)
- SH (Clientis BS Bank Schaffhausen, Clientis Spar- und Leihkasse Thayngen)
- SO (Clientis Bank im Thal)
- ZH (Clientis Sparcassa 1816, Clientis Zürcher Regionalbank)