Eine Bank, die gegen Zersiedelung kämpft
Die Alternative Bank will die Folgen der von ihr finanzierten Bauten auf die Landschaft messen. Neu soll der Zersiedelungsgrad für die Hypothekenvergabe entscheidend sein.
Die Alternative Bank Schweiz (ABS) will mit einer neuen Berechnung, die Auswirkungen der von ihr finanzierten Bauvorhaben auf die Landschaft messen. Bauprojekte mit einem hohen Zersiedelungsgrad will die Bank deshalb seit dem 1. Juni 2012 von einer Immobilienfinanzierung ausschliessen, wie das alternative Finanzinstitut in einem Communiqué bekannt gibt.
Anhand der urbanen Durchdringung, der Streuung der Siedlungsfläche und der Ausnützung der Siedlungsfläche für Einwohner und Arbeitsplätze, werde der Zersiedelungsgrad berechnet, heisst es. Das Instrument schaffe Anreize, dass diese Flächen besser ausgenützt würden», argumentiert Martin Rohner, Vorsitzender der ABS-Geschäftsleitung.