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revolut durchbricht magische grenze in der schweiz. die neobank revolut knackt in der schweiz die millionenmarke bei den privatkunden. das unternehmen peilt weiterhin ehrgeizige wachstumsziele im retailbanking an. folgt bald die banklizenz? über eine million privatkunden aus der schweiz sind inzwischen kunden der neobank revolut. das teilte das unternehmen am mittwoch mit. erst seit letztem jahr verfügt revolut über eine niederlassung in der schweiz, die dem unternehmen die direkte kundenansprache erlaubt. das bisherige wachstum sei demnach organisch erfolgt, also ohne gross angelegte werbekampagnen, sondern durch weiterempfehlungen und mundpropaganda, wie revolut betont. ambitioniertes wachstumsziel. jeder sechste einwohner im alter zwischen 20 und 64 jahren hat sich demnach als kunde bei revolut registriert. zum vergleich: die postfinance unterhält rund 2,5 millionen kundenbeziehungen in der schweiz. auf einem anderen blatt steht die antwort auf die frage, wie viele dieser kundenbeziehung tatsächlich aktiv sind. noch im dezember hatte das unternehmen die zahl von 900'000 schweizer kundinnen und kunden bestätigt und gleichzeitig angekündigt, in absehbarer zeit um 250'000 kunden jährlich wachsen zu wollen. wie die jetzt bekanntgegebene zahl zeigt, ist man damit auf kurs. «weitere produkte für schweizer nutzer». «das erreichen von einer million privatkunden in der schweiz ist ein beweis für den wert, den wir unseren kunden bieten», sagt julian biegmann, general manager schweiz. «wir fühlen uns dem schweizer markt verpflichtet und konzentrieren uns darauf, massgeschneiderte finanzlösungen anzubieten, die den sich wandelnden bedürfnissen unserer kunden entsprechen.». er verweist auf die jüngste erweiterung des lokalen serviceangebots mit virtuellen schweizer ibans (was nicht ganz ohne verwirrung vonstatten ging, wie finews.ch berichtete ), qr-code-zahlungen und zugang zu anlageprodukten. «in den kommenden wochen planen wir die einführung weiterer produkte für schweizer nutzer.». transaktionen fast verdoppelt. laut revolut ist die nutzung der app im letzten jahr deutlich gestiegen. im jahr 2024 erhöhte sich die anzahl der transaktionen um 33 prozent, das volumen stieg um 35 prozent. im ersten quartal 2025 wurden 53,1 millionen transaktionen gezählt – fast doppelt so viele wie im vorjahresquartal (27,7 millionen). das verhältnis zwischen inländischen und internationalen transaktionen liegt bei fast 50:50 – ein hinweis darauf, dass revolut zunehmend auch für alltägliche ausgaben in der schweiz wie einkäufe oder rechnungszahlungen verwendet wird. «nummer eins werden». «unser anspruch ist es, in jedem land, in dem wir tätig sind, die nummer eins zu werden», sagt wiktor stopa, head of growth für westeuropa. «die schweiz ist ein schlüsselmarkt für uns und wir sehen erhebliche möglichkeiten für weiteres wachstum und innovation.». revolut kündigt zudem neue funktionen für schweizer kunden an. zu den jüngsten angeboten zählen neben virtuellen schweizer ibans auch der zugang zu aktien, etfs und geldmarktnahen produkten wie geldmarktfonds. weitere lokale funktionen sollen bald folgen. schweizer banklizenz? die neobank, die 2015 in grossbritannien gegründet wurde, zählt weltweit über 50 millionen kunden und führt monatlich über 800 millionen transaktionen durch. die eidgenössische finanzmarktaufsicht (finma) erteilte im januar 2024 die erforderliche bewilligung, die es der revolut bank uab und der revolut securities europe uab ermöglichte, eine offizielle repräsentanz in zürich unter dem namen revolut (switzerland) ag zu eröffnen. dieses wurde im juli 2024 in betrieb genommen, so dass die revolut bank uab und die revolut securities europe uab ihre dienstleistungen den lokalen kunden anbieten können. hartnäckig halten sich ferner gerüchte, revolut habe bei der finanzmarktaufsicht finma eine vollwertige schweizer banklizenz beantragt. die bank wollte derartige spekulationen bislang nicht kommentieren.
Revolut durchbricht magische Grenze in der Schweiz
Die Neobank Revolut knackt in der Schweiz die Millionenmarke bei den Privatkunden. Das Unternehmen peilt weiterhin ehrgeizige Wachstumsziele im Retailbanking an. Folgt bald die Banklizenz?
Über eine Million Privatkunden aus der Schweiz sind inzwischen Kunden der Neobank Revolut. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Erst seit letztem Jahr verfügt Revolut über eine Niederlassung in der Schweiz, die dem Unternehmen die direkte Kundenansprache erlaubt. Das bisherige Wachstum sei demnach organisch erfolgt, also ohne gross angelegte Werbekampagnen, sondern durch Weiterempfehlungen und Mundpropaganda, wie Revolut betont.
Ambitioniertes Wachstumsziel
Jeder sechste Einwohner im Alter zwischen 20 und 64 Jahren hat sich demnach als Kunde bei Revolut registriert. Zum Vergleich: Die Postfinance unterhält rund 2,5 Millionen Kundenbeziehungen in der Schweiz. Auf einem anderen Blatt steht die Antwort auf die Frage, wie viele dieser Kundenbeziehung tatsächlich aktiv sind.
Noch im Dezember hatte das Unternehmen die Zahl von 900'000 Schweizer Kundinnen und Kunden bestätigt und gleichzeitig angekündigt, in absehbarer Zeit um 250'000 Kunden jährlich wachsen zu wollen. Wie die jetzt bekanntgegebene Zahl zeigt, ist man damit auf Kurs.
«Weitere Produkte für Schweizer Nutzer»
«Das Erreichen von einer Million Privatkunden in der Schweiz ist ein Beweis für den Wert, den wir unseren Kunden bieten», sagt Julian Biegmann, General Manager Schweiz. «Wir fühlen uns dem Schweizer Markt verpflichtet und konzentrieren uns darauf, massgeschneiderte Finanzlösungen anzubieten, die den sich wandelnden Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen.»
Er verweist auf die jüngste Erweiterung des lokalen Serviceangebots mit virtuellen Schweizer IBANs (was nicht ganz ohne Verwirrung vonstatten ging, wie finews.ch berichtete), QR-Code-Zahlungen und Zugang zu Anlageprodukten. «In den kommenden Wochen planen wir die Einführung weiterer Produkte für Schweizer Nutzer.»
Transaktionen fast verdoppelt
Laut Revolut ist die Nutzung der App im letzten Jahr deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 erhöhte sich die Anzahl der Transaktionen um 33 Prozent, das Volumen stieg um 35 Prozent.
Im ersten Quartal 2025 wurden 53,1 Millionen Transaktionen gezählt – fast doppelt so viele wie im Vorjahresquartal (27,7 Millionen). Das Verhältnis zwischen inländischen und internationalen Transaktionen liegt bei fast 50:50 – ein Hinweis darauf, dass Revolut zunehmend auch für alltägliche Ausgaben in der Schweiz wie Einkäufe oder Rechnungszahlungen verwendet wird.
«Nummer eins werden»
«Unser Anspruch ist es, in jedem Land, in dem wir tätig sind, die Nummer eins zu werden», sagt Wiktor Stopa, Head of Growth für Westeuropa. «Die Schweiz ist ein Schlüsselmarkt für uns und wir sehen erhebliche Möglichkeiten für weiteres Wachstum und Innovation.»
Revolut kündigt zudem neue Funktionen für Schweizer Kunden an. Zu den jüngsten Angeboten zählen neben virtuellen Schweizer IBANs auch der Zugang zu Aktien, ETFs und geldmarktnahen Produkten wie Geldmarktfonds. Weitere lokale Funktionen sollen bald folgen.
Schweizer Banklizenz?
Die Neobank, die 2015 in Grossbritannien gegründet wurde, zählt weltweit über 50 Millionen Kunden und führt monatlich über 800 Millionen Transaktionen durch. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) erteilte im Januar 2024 die erforderliche Bewilligung, die es der Revolut Bank UAB und der Revolut Securities Europe UAB ermöglichte, eine offizielle Repräsentanz in Zürich unter dem Namen Revolut (Switzerland) AG zu eröffnen. Dieses wurde im Juli 2024 in Betrieb genommen, so dass die Revolut Bank UAB und die Revolut Securities Europe UAB ihre Dienstleistungen den lokalen Kunden anbieten können.
Hartnäckig halten sich ferner Gerüchte, Revolut habe bei der Finanzmarktaufsicht Finma eine vollwertige Schweizer Banklizenz beantragt. Die Bank wollte derartige Spekulationen bislang nicht kommentieren.