UBS gründet Service-Gesellschaft
Die UBS will im dritten Quartal 2015 eine Service-Tochtergesellschaft für ihre internen Dienstleistungen und Support-Funktionen gründen. In den USA bestehen Pläne für eine Zwischenholding-Gesellschaft.
Dies soll dazu beitragen, dass die operative Kontinuität dieser geschäftskritischen Dienstleistungen der Bank im Fall einer Abwicklung aufrecht erhalten bleiben, wie es am Montag in einer Mitteilung der UBS hiess.
Die UBS erfüllt mit diesen Massnahmen gemäss weiteren Angaben die Voraussetzungen für einen Rabatt auf den vorgeschriebenen progressiven Kapitalpuffer für systemrelevante Schweizer Banken. Dies sollte eine Senkung der regulatorischen Gesamtkapital-Anforderungen für den Konzern zur Folge haben, wie es weiter hiess.
Die Gründungen der UBS Group AG und der UBS Switzerland AG waren gemäss weiteren Angaben wichtige Meilensteine, um vor dem Hintergrund des sich wandelnden regulatorischen Umfelds die Abwicklungsfähigkeit des Konzerns zu verbessern.
Neuerungen auch in Grossbritannien und in den USA
Im Juni übertrug die Bank rund 2,7 Millionen Kunden sowie Vermögen in Höhe von rund 300 Milliarden Franken, hauptsächlich von ihrem Schweizer Privat- und Firmenkunden- sowie Vermögensverwaltungsgeschäft, auf die UBS Switzerland AG.
Die UBS ist die erste Bank, die diesen Schritt in der Schweiz vollzogen hat. Darüber hinaus hat die Bank ein eigenständigeres Geschäfts- und Betriebsmodell für die UBS Limited in Grossbritannien umgesetzt und in den USA Pläne für eine Zwischenholdinggesellschaft eingereicht.
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