Die Nationalbank geht unter die Preisverleiher

Die Notenbanken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz haben einen neuen Preis für Wirtschaftswissenschaften ins Leben gerufen.

Gestiftet wird der Preis alle zwei Jahre von der Schweizerischen Nationalbank, der Deutschen Bundesbank und der Österreichischen Nationalbank, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Er solle an eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler für hervorragende Forschung in den Bereichen der monetären und internationalen Makroökonomik oder der Finanzmarktstabilität gehen. Bedingungen sind: Die Preisträger müssen in Europa lehren und dürfen das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Der Preis ist mit 20'000 Euro dotiert und wird nach dem österreichischen Ökonomen Carl Menger benannt. Er wird erstmals im kommenden September vergeben. Menger gilt als geistiger Vater der österreichischen Schule der Nationalökonomie.