UBS will in China weiter wachsen

Im Investmentbanking spart die Schweizer Grossbank. Anders sieht es im Wealth Management im Reich der Mitte aus. Dort tritt die Bank aufs Gaspedal.

«China, als einer der wichtigsten Märkte der UBS, wird weiterhin zentral für unsere neue Strategie sein», begründet Verwaltungsratspräsident Axel Weber das angestrebte Wachstum im Reich der Mitte gegenüber der chinesischen Zeitung «China Daily».

Für einen Wachstumsschub in China ist die UBS gut aufgestellt. Denn erst seit wenigen Jahren dürfen vollständig aus dem Ausland kontrollierte Banken auch auf dem chinesischen Festland operieren. Die UBS war eine der ersten ausländischen Banken, denen dies zugestanden wurde.

Eigene Niederlassung als Voraussetzung

«Es ist das Ziel der UBS, einer der führenden Wealth Management Anbieter in China zu werden. Die Zweigniederlassung hier ist zentral, um dieses Ziel zu erreichen» führt Weber laut «China Daily» an.

Denn nur Banken mit einer eigenen Niederlassung in China, so wie die UBS eine besitzt, dürfen vollumfänglich Geschäfte in der Landeswährung vollziehen.