Ex-UBS-Banker brechen mit traditionellem Preismodell
Mit dem Zürcher Startup Clear Minds steht ein digitaler Vermögensverwalter am Start, der mit Konventionen bricht. Die Zielgruppe der Gründer und Ex-UBS-Banker ist klar: der teuer beratene Advisory-Kunde.
Der Innovations- und Gründungsdrang gestandener Banker verleiht dem Schweizer Finanzplatz eine weitere interessante Note: Jüngstes Beispiel ist die Firma Clear Minds, ein digitaler Vermögensverwalter, gegründet vom ehemaligen Fonds-Vertriebschef der UBS, Adrian Schatzmann.
An Bord ist mit Jürg Steiger ein weiterer ehemaliger UBS-Manager, der sich in den vergangenen Jahren aber vor allem als Fintech-Coach und -Stratege einen Namen gemacht hat. Die Clear-Minds-Geschäftsleitung komplettiert Patrick Hansson, der zuvor bei Derivative Partners als quantitativer Analyst tätig war.
Kein Robo-, sondern ein Digital-Advisor
Nun scheint der Schweizer Markt mit digitalen Vermögensverwaltern und Robo-Advisors bereits gut gesättigt zu sein. Doch Clear Minds grenzt sich ab – und bricht dazu gleich mit zwei Konventionen.
Erstens versteht sich das Unternehmen nicht als Robo-Advisor, sondern als Digital-Advisor. Ein wichtiger Unterschied, wie Schatzmann im Gespräch mit finews.ch betont: «Die meisten Schweizer Kunden wollen Beratung. Die Entscheidungskompetenz hingegen wollen sie nicht an einen Vermögensverwalter oder Robo-Advisor delegieren. Bei Clear Minds handelt der Kunde wie beim Advisory-Geschäft der Banken auf Basis eines Vorschlags in Eigenverantwortung.»
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