Der Aktienhandel läuft in der Schweiz und in Spanien rund
Die SIX meldet für den Monat Februar ein Umsatzwachstum. Rückläufig war das Handelsvolumen in den Frankenanleihen.
Die SIX, die Betreiberin der Schweizer Finanzmarktinfrastruktur, rapportiert für die SIX Swiss Exchange und die spanische BME Exchange im Februar erfreuliche Zahlen. Das Total des Handelsumsatzes betrug 135,1 Milliarden Franken, ein Plus von 5,7 Prozent bzw. von 20,5 Prozent zum Vormonat respektive Vorjahresmonat, ist der Medienmitteilung von Anfang Woche zu entnehmen.
An der Schweizer Börse wurde der Rückgang gegenüber Februar 2024 von 10,6 Prozent bei den Frankenobligationen von der Zunahme im Aktiensegment (das für drei Viertel des Umsatzes verantwortlich ist) von 18 Prozent mehr als kompensiert. Auch Exchange Traded Funds (ETF) waren gefragt (+120,3 Prozent). Es resultierte insgesamt ein Umsatz von 98,6 Milliarden Franken, was einem Plus von 20 Prozent zum Februar 2024 und bzw. von 2,7 Prozent zum Januar 2025 entspricht.
Statistisches Problem bereinigt
An der BME wurde ein Umsatzplus von 23 Prozent verzeichnet; es wurden Aktien, Obligationen und ETF über 38,9 Milliarden Euro gehandelt.
Anders als noch bei den Januar-Zahlen ist das Datenset der SIX diesmal konsistent. Vor einem Monat hatten die beiden Börsen ebenfalls ein Handelsplus ausgewiesen, aber in der Summe resultierte ein Rückgang, wie finews.ch berichtete. Das lag daran, dass die Schweizer Börse beim Obligationenumsatz nur noch die Frankenanleihen berücksichtigte, bei den Gesamtkennzahlen für beide Börsen der Fremdwährungsanleihen-Umsatz im Vorjahresmonat aber immer noch enthalten war. Dieses Problem hat die SIX nun bereinigt.