Analysten: UBS-Gewinnziel ist unrealistisch
Die 15 Milliarden Franken an Vorsteuergewinn, welche die UBS bis Ende 2014 erreichen will, seien nicht mehr realistisch, behaupten Fachleute.
Anfänglich machte die Prognose von UBS-CEO Oswald Grübel noch Mut. Obwohl die Zielvorgabe von 15 Milliarden Franken Vorsteuergewinn hoch angelegt war, wollte man gerne glauben, dass die UBS innert fünf Jahren das Ziel erreicht.
Doch seit Grübel 2009 diese Prognose gemacht hat, hat sich die Bankenwelt dramatisch gewandelt. Hohe regulatorische Anforderungen und ein harziger Geschäftsgang machen dem Plan zunehmend einen Strich durch die Rechnung.
Wird die Vorgabe zurückgenommen?
Analysten und Investoren würden dieses Gewinnziel nicht mehr ernst nehmen, berchtet die Nachrichtenagentur «Bloomberg». Daher rechnet man damit, dass diese Vorgabe um mindestens 20 Prozent gesenkt werde.
Zudem wird für die Halbjahreszahlen 2011, welche die Bank morgen Dienstag publiziert, mit einem Gewinnrückgang von 36 Prozent gerechnet. Als Händler müsse Grübel eine Entscheidung treffen und seine Markposition anpassen, heisst es weiter.