GAM: Von Tiefrot zu hellrot in ersten Halbjahr

Das Schweizer Fondshaus GAM gibt erste Anhaltspunkte zum abgelaufenen Semester. Es gibt Anzeichen der Besserung.

GAM hat im ersten Halbjahr 2021 den Nettoverlust auf 3 Millionen Franken reduziert, wie einer Ad-hoc-Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen war. Dies entspricht einer massiven Verbesserung zum Vorjahres-Semester, als das in Zürich domizilierte Fondshaus noch einen Nettoverlust von 390,1 Millionen Franken auswies.

Abflüsse im ersten Quartal

Die Gruppe rechnet ausserdem mit einem operativen Gewinn vor Steuern von ungefähr 1 Million Franken, verglichen mit einem Verlust von 2 Millionen Franken im Vorjahr. Das offizielle Halbjahres-Ergebnis wird GAM am 4. August bekanntgeben.

Offensichtlich hat das sich im Turnaround befindliche Unternehmen ebenfalls vom äusserst günstigen Umfeld fürs Asset Management profitieren können; allerdings musste GAM im ersten Quartal hohe Geldabflüsse verschmerzen. 2021 will die Fondsboutique zudem Einsparungen von 15 Millionen Franken bei den fixen Personalkosten sowie beim Sachaufwand zu erzielen.