Im Vontobel-VR wird ein Platz für den Ex-CEO frei
Dass der frühere Konzernchef Zeno Staub als einfaches Mitglied des Verwaltungsrates zu Vontobel zurückkehren soll, ist schon lange bekannt. Jetzt ist auch klar, wessen Platz er einnehmen wird.
Bruno Basler wird nach 20 Jahren aus dem Vontobel-Verwaltungsrat ausscheiden. Er habe sich entschieden, nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten, heisst es in einer Mitteilung der Privatbank vom Mittwoch.
Die bereits im Oktober 2023 angekündigte Rückkehr von Zeno Staub als einfaches VR-Mitglied wurde dabei nun ebenfalls bestätigt.
Staub ist mit dem Geschäft von Vontobel bestens vertraut, schreibt die Bank weiter. Er habe das Wachstum und die Strategie des Unternehmens über mehr als zwei Jahrzehnte massgeblich mitgestaltet.
12 Jahre an der Spitze
Von 2011 bis 2023 war Staub CEO von Vontobel. Zuvor war er als Mitglied der Geschäftsleitung mit verschiedenen Führungsaufgaben betraut.
Seit seinem Ausscheiden als CEO hat er mehrere Verwaltungsrats- und Beratungsfunktionen übernommen. So etwa als designierter Präsident des Universitätsrats der Universität St. Gallen, als Verwaltungsratsmitglied der Bühler Gruppe und als Präsident von Climatex und WorldReplica.
«Zeno Staubs Führungserfahrung und sein strategischer Weitblick werden uns bei der Bewältigung des sich wandelnden Umfelds von grossem Nutzen sein», sagt Vontobel-Verwaltungsratspräsident Andreas Utermann.
Seinen Rücktritt als Vontobel-Chef hatte Staub im Oktober 2023 bekanntgegeben und den Posten Anfang 2024 an die Doppelspitze Christel Rendu de Lint und Georg Schubiger als gleichberechtigte Co-CEOs übergeben. Mit seiner Nationalratskandidatur für «Die Mitte» verpasste Staub im Herbst 2023 den Einzug ins Parlament.