arbeitskonflikt in lugano spitzt sich zu. die hinduja-gruppe übernahm im februar die banca commerciale lugano und will seither 30 mitarbeiter zu schlechten bedingungen los werden. die hinduja suisse holding (hsh) gab am 11. februar 2010 die übernahme der banca commerciale lugano (bcl) bekannt und stellte kurz darauf 30 von insgesamt 38 mitarbeiter des tessiner instituts auf die strasse. dagegen wehrte sich die belegschaft, weil nach ihrem dafürhalten kein geeigneter sozialplan bestand. tatsächlich offerierte die hsh total eine million franken für alle angestellten. einzelprüfung jedes mitarbeiters. in der folge kam es zu mehreren verhandlungsrunden, aber ohne ein ergebnis. stattdessen verschärfte die hsh die bedingungen für einen sozialplan sogar noch, indem sie drohte, bei jedem mitarbeiter einzeln prüfen, inwiefern er vom sozialplan profitieren soll. um ihren unmut gegen auszudrücken lancierte die belegschaft auf dem finanzplatz lugano eine petition und konnte innert zweier tage 320 unterschriften sammeln. davon zeigte sich die hsh jedoch unbeeindruckt und beharrte auf den von ihr gestellten konditionen. ausserdem macht die bank geltend, sie habe allen bcl-mitarbeitern angeboten, sich bei der hsh zu bewerben, was jedoch niemand getan habe. staatsrätin soll lösung finden. um eine eskalation auf dem bereits schon unter druck stehenden finanzlatz lugano zu verhindern, ist der schweizerische bankpersonalverband (sbpv) bei der freisinnigen tessiner staatsrätin laura sadis (bild) vorstellig geworden, wie recherchen von finews.ch ergaben. sie soll nun darauf einwirken, dass die kantonale schlichtungsstelle den fall beurteilt. die hinduja bank wurde 1994 als schweizer bankinstitut zur fortführung der asset-management-aktivitäten einer im jahr 1978 entstandenen finanzgesellschaft gegründet. sie bietet zugang zu anlagemöglichkeiten in schwellenländern wie indien sowie im nahen osten. in der schweiz verfügt die hinduja bank über filialen in zürich und luzern, sowie über tochtergesellschaften in basel und st. margrethen. weltweit ist sie in dubai, london, paris, new york und auf mauritius vertreten.
Die Hinduja-Gruppe übernahm im Februar die Banca Commerciale Lugano und will seither 30 Mitarbeiter zu schlechten Bedingungen los werden.
Die Hinduja Suisse Holding (HSH) gab am 11. Februar 2010 die Übernahme der Banca Commerciale Lugano (BCL) bekannt und stellte kurz darauf 30 von insgesamt 38 Mitarbeiter des Tessiner Instituts auf die Strasse.
Dagegen wehrte sich die Belegschaft, weil nach ihrem Dafürhalten kein geeigneter Sozialplan bestand. Tatsächlich offerierte die HSH total eine Million Franken für alle Angestellten.
Einzelprüfung jedes Mitarbeiters
In der Folge kam es zu mehreren Verhandlungsrunden, aber ohne ein Ergebnis. Stattdessen verschärfte die HSH die Bedingungen für einen Sozialplan sogar noch, indem sie drohte, bei jedem Mitarbeiter einzeln prüfen, inwiefern er vom Sozialplan profitieren soll.
Um ihren Unmut gegen auszudrücken lancierte die Belegschaft auf dem Finanzplatz Lugano eine Petition und konnte innert zweier Tage 320 Unterschriften sammeln. Davon zeigte sich die HSH jedoch unbeeindruckt und beharrte auf den von ihr gestellten Konditionen. Ausserdem macht die Bank geltend, sie habe allen BCL-Mitarbeitern angeboten, sich bei der HSH zu bewerben, was jedoch niemand getan habe.
Staatsrätin soll Lösung finden
Um eine Eskalation auf dem bereits schon unter Druck stehenden Finanzlatz Lugano zu verhindern, ist der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) bei der Freisinnigen Tessiner Staatsrätin Laura Sadis (Bild) vorstellig geworden, wie Recherchen von finews.ch ergaben. Sie soll nun darauf einwirken, dass die kantonale Schlichtungsstelle den Fall beurteilt.
Die Hinduja Bank wurde 1994 als Schweizer Bankinstitut zur Fortführung der Asset-Management-Aktivitäten einer im Jahr 1978 entstandenen Finanzgesellschaft gegründet. Sie bietet Zugang zu Anlagemöglichkeiten in Schwellenländern wie Indien sowie im Nahen Osten.
In der Schweiz verfügt die Hinduja Bank über Filialen in Zürich und Luzern, sowie über Tochtergesellschaften in Basel und St. Margrethen. Weltweit ist sie in Dubai, London, Paris, New York und auf Mauritius vertreten.
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