Zinswende macht Ostschweizer Regionalbank Strich durch Rechnung
2023 war für Acrevis ein Rekordjahr. Diese Zahlen erreicht die Bank im vergangenen Jahr nicht mehr ganz. Aus gutem Grund.
Die Acrevis Bank erzielte im 2024 einen Geschäftserfolg von 31,4 Millionen Franken. Das sind 1,5 Millionen Franken oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies geht aus einer Mitteilung vom Freitag hervor.
Der Reingewinn mit 22,6 Millionenn Franken liegt ebenfalls unter den Zahlen des vergangenen Jahres. Hier beträgt der Rückgang 1 Millionen Franken oder 4,4 Prozent.
Zinswende macht Strich durch die Rechnung
2023 schloss die Regionalbank mit einem Rekordergebnis ab.
Der Rückgang ist vor allem auf die Zinswende zurückzuführen. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft sank um 8,8 Prozent bzw. 5,0 Millionen Franken auf 51,0 Millionen Franken, nachdem er im Rekordjahr 2023 um 29 Prozent angestiegen war.
Zugelegt bei den verwalteten Vermögen
In allen anderen Bereichen der Kerngeschäfte lief es dagegen besser. So waren ein Plus von 10,4 Prozent bei den Depotvermögen (+554 Millionen auf 5,9 Milliarden Franken), ein Wachstum um 6,6 Prozent bei den «Assets under Management» (+604 Millionen auf 9,8 Milliarden Franken), eine Zunahme von 3,4 Prozent bei den Netto-Kundenausleihungen (+135 Millionen auf 4,1 Milliarden Franken), ein Anstieg der Hypothekarforderungen um 4,4 Prozent (+165 Millionen auf 3,9 Milliarden Franken) und ein Plus von 1,5 Prozent bei den Kundeneinlagen (+56 Millionen auf 3,7 Milliarden Franken) zu verzeichnen. Der Kommissionsertrag aus dem Wertschriftengeschäft erhöhte sich um 12 Prozent (+2,7 Millionen auf 25,4 Millionen Franken).
Nur minim höhere Personalaufwendungen
Die Kosten hat die Acrevis-Bank im Griff. Der Geschäftsaufwand blieb 2024 mit 53,5 Millionen Franken konstant. Der Personalaufwand stieg um 0,9 Prozent bzw. 0,3 Millionen auf 28,2 Millionen Franken an. Der Sachaufwand lag 1.0 Prozent bzw. 0,3 Millionen unter dem Vorjahr und belief sich auf 25,4 Millionen Franken.