Zurich distanziert sich von Sony im Hackerskandal
Im Hackerskandal rund um den Elektronikkonzern Sony will der Zurich-Versicherungskonzern keine Rechtshilfe leisten.
Nachdem das Playstation Network, die Online-Spiele-Plattform von Sony, vor rund drei Monaten gehackt und dabei Millionen von Anwenderdaten entwendet worden waren, stehen dem japanischen Konzern nun eine Reihe von Klagen an.
Vor diesem Hintergrund hatte sich Sony an die Zurich American Insurance sowie an die Zurich Insurance, beides Töchter der Schweizer Versicherung, gewandt.
Auch Sammelklagen drohen
Sie sollten Sony vor Gericht vertreten und allfällige Schadenersatzforderungen begleichen, schreibt das Nachrichtenportal «Bloomberg». Die Zurich ihrerseits sieht sich hingegen nicht in der Pflicht.
In einer Klage, die in New York eingereicht wurde, lässt die Zurich verlauten, dass sie weder verpflichtet sei, Sony vor Gericht zu vertreten, noch den Forderungen nachkommen müsse.
Neben Sammelklagen drohen Sony im Zusammenhang mit dem Hacker-Skandal auch mehrere Schadenersatzklagen.