Patrick Prinz: «Mein persönlicher Motor ist die Neugier»

Er ist stolz auf seine «Bündner Wurzeln» und geht alles mit einer Prise Spass an. Patrick Prinz von Julius Bär Schweiz spricht über sein bestes Investment und seine Meinung zu Niederlagen.


Im finews.privé geben interessante Persönlichkeiten aus der Finanzwirtschaft und darüber hinaus jeden Mittwoch Auskunft über ihre ganz persönlichen Vorlieben.


Was tun Sie morgens als Erstes?

Ich prüfe die Börsenkurse und lade die aktuellen Tageszeitungen auf meinen iPad.

Was ist das Beste an Ihrem Beruf?

Die Möglichkeit zu haben, spannende Persönlichkeiten kennen zu lernen.

Ein Moment, der Ihr Leben veränderte?

Es gibt keinen solchen spezifischen Moment – ich versuche jeden Tag, dazuzulernen und mit der Zeit zu gehen.

Welche Autos besitzen Sie? Welches ist Ihr Liebstes?

Ein Auto mit Hybrid-Antrieb, das mehrheitlich in der Garage steht. Am liebsten bin ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs – spart «tote» Zeit.

Welchen Rat würden Sie ihrem 20-jährigen Selbst geben?

Umgebe Dich möglichst oft mit interessanten Menschen und lerne von ihnen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Meine Familienwurzeln im herrlichen Graubünden.

Was war Ihre grösste Niederlage?

Niederlagen gibt es laufend und gehören dazu. Als passionierter Tennisspieler halte ich mich da an das Motto des Schweizer Tennisspielers Stan Wawrinka, der sich dieses Zitat von Samuel Beckett auf den Arm tätowieren liess: «Versucht. Gescheitert. Egal. Erneut versuchen. Erneut scheitern. Besser scheitern.»

Was ist Ihr Lieblingswein?

Weine aus dem Weinbaugebiet «Bündner Herrschaft» – zugegebenermassen spielt hier eine gewisse Voreingenommenheit mit (siehe meine Antwort zur Frage «Worauf sind Sie besonders stolz»).

Arbeiten Sie aktuell an einem Projekt?

Beruflich kümmere ich mich täglich und mit Vorliebe um Kundenprojekte, privat läuft gerade eine Hausrenovierung.

Was ist Ihnen momentan am wichtigsten?

Alles, was ich unternehme, mit einer Prise Spass und ganz viel Passion anzugehen.

Was wäre die grösste Überraschung für jemanden, der Ihren Job einen Tag lang übernehmen müsste?

Die Vielzahl von faszinierenden Privatkundinnen und Kunden, Unternehmern und Unternehmerinnen und Persönlichkeiten, die wir bei Julius Bär Schweiz betreuen dürfen.

Welches ist Ihr persönlicher Antrieb?

Mein persönlicher Motor ist meine Neugier.

Wovor fürchten Sie sich?

Ich bevorzuge, von «Respekt» zu sprechen. «Respekt» z.B. vor einer Aufgabe zu haben, ist ein Ansporn, etwas besonders gut zu machen.

Ihre Lieblingsuhrenmarke?

Ziehe den Joker – wir betreuen bei Julius Bär einige Kunden, die mit Uhren in Verbindung stehen.

Was schätzen Ihre Mitarbeitenden am meisten an Ihnen?

Da müssen Sie meine Mitarbeitenden fragen.

Ihr bestes Investment?

Jegliche Zeit, die ich mit meinen Liebsten und meiner Familie verbringen kann.


Patrick Prinz ist Anfang 2025 Leiter des Schweizer Marktes von Julius Bär. Davor war er für den Deutschen und Österreichischen Markt zuständig. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltung und kam 2019 zu Julius Bär. Zuvor war er bei der Bank Pictet & Cie SA.