Neues KI-basiertes Exchange Traded Product aus dem Hause Borini
Die Lancierung eines neuen Exchange Traded Product (ETP) mit Bitcoin-Bezug ist finews normalerweise keine eigene Meldung wert. Etwas anders sieht es beim ETP aus, den das House of Satoshi gemeinsam mit Aisot Technologies und Maverix Securities am Montag an den Markt gebracht hat.
Beim Bitcoin AI Strategy ETP (BTCAI) handelt es sich nämlich um ein Anlageprodukt, das die Bitcoin-Quote monatlich automatisch an die Marktlage anpasst. Basis dafür bilden KI-gestützte quantitative Modelle von Aisot Technologies, die das Renditepotenzial von Bitcoin und dessen Unsicherheit laufend einschätzen.
Von der Bitcoin-Community angestossen
Angestossen wurde das Produkt allerdings von der Bitcoin-Community von House of Satoshi, wie dessen Gründer Rino Borini ausführt: «Wir haben mehr als 2'500 Menschen zu Bitcoin ausgebildet und dabei immer wieder dieselben Anliegen gehört: starke Kursschwankungen und die sichere Aufbewahrung. Diese Anliegen haben wir aufgenommen und zusammen mit Aisot Technologies einen Ansatz entwickelt, der Bitcoin nicht einfach nur hält, sondern gezielt auf die Marktlage reagiert.» House of Satoshi soll die Anleger auch nach der Lancierung mit laufenden Informationen zur Entwicklung des Produkts versorgen.
Konkret wird die Gewichtung zwischen Bitcoin und Bargeld (Dollar) monatlich an die Marktlage angepasst. Dafür werten die Aisot-Modelle die Markt-, Nachrichten- und Wirtschaftsdaten laufend aus. Stefan Klauser, Co-Gründer und CEO von Aisot Technologies, erklärt: «Unsere Modelle schätzen ein, wie sich Bitcoin entwickeln könnte, und wie sicher diese Einschätzung ist.» In schwierigen Marktphasen kann der Bargeldanteil bis zu 80 Prozent betragen.
Schweizer Wertschöpfungskette
Serge Nussbaumer, Leiter Vertrieb bei Maverix Securities (die als Emittentin fungiert), ergänzt: «BTCAI ist bewusst als besicherte Struktur aufgebaut. Die zugrunde liegenden Werte sind physisch vorhanden und werden bei Swissquote verwahrt»,
Zumindest in der Vergangenheit wäre das Produkt durchaus attraktiv gewesen, wie die historische Rückrechnung über fünf Jahre belegt. BTCAI hätte einen Gesamtgewinn von 153,8 Prozent erzielt, gegenüber 50,4 Prozent bei einer reinen Bitcoin-Anlage, und das mit einem deutlich kleineren Verlustrisiko.














